Morgenstern, Der Gingganz

Natuurlijk kwam het gedicht van Morgenstern dat Bernd Müller me stuurde uit de 'Galgenlieder'. We weten wel dat na die verrukkelijke gedichten Morgenstern nog allerlei hoogernstige stuff heeft geproduceerd. Maar daaruit put Bernd niet.
Welk gedicht het was? 'Der Gingganz'!
Een gedicht met zeer hoog taalvirtuositeitsgehalte, van de eerste regel af. Ziehier.
DER GINGGANZ
Ein Stiefel wandern und sein Knecht
von Knickebühl gen Entenbrecht.
Urplötzlich auf dem Felde drauss
begehrt der Stiefel: "Zieh mich aus!"
Der Knecht drauf: "Es ist nicht an dem;
doch sagt mir, lieber Herre, -!: wem?"
Dem Stiefel gibt es einen Ruck;
"Fürwahr, beim heiligen Nepomuk,
ich GING GANZ in Gedanken hin ...
Du weisst, dass ich ein andrer bin,
seitdem ich meinen Herrn verlor ..."
Der Knecht wirft beide Arm empor,
als wollt er sagen: "Lass doch, lass!"
Und weiter zieht das Paar fürbass.
